Kostenmodell wählen
Gleiche Rechenzentren, gleicher Betrieb, gleiche SLAs. Der einzige Unterschied liegt darin, wie Kosten und Output strukturiert sind: Fixkosten zahlen und den gesamten Mining Output behalten oder ein Gewinnbeteiligungsmodell mit Bitkern wählen.
Fixpreis
Ein All-in-Tarif pro kWh, der gesamte Mining Output bleibt erhalten.
Eine klassische Fixkosten-Vereinbarung. Ein fester Tarif pro kWh deckt Strom, Kühlung und Betrieb und jeder geschürfte Satoshi bleibt erhalten.
- Vorteil: 100% der geschürften BTC und das gesamte Aufwärtspotenzial bleiben erhalten
- Vorteil: Klare, planbare Kosten pro kWh
- Vorteil: Einfacher zu budgetieren und zu prognostizieren
- Nachteil: Volles Strom- und BTC-Preisrisiko liegt beim Kunden
- Nachteil: Kann bei schrumpfenden Margen unwirtschaftlich werden
- Nachteil: Pauschale bildet reale Uptime oder Performance evtl. nicht ab
Gewinnbeteiligung
Abzug der Betriebskosten, dann Aufteilung des Gewinns.
Eine performancebasierte Vereinbarung. Die Betriebskosten werden zuerst abgezogen, der verbleibende Gewinn nach festem Schlüssel geteilt.
- Vorteil: Kosten zuerst gedeckt, Gewinn danach fair geteilt
- Vorteil: Bitkern trägt das Risiko mit und verdient am Gewinn
- Vorteil: Mining läuft auch bei dünnen Margen weiter
- Vorteil: Gleichgerichtete Anreize bei Uptime und Effizienz
- Vorteil: Absicherung nach unten
- Nachteil: Ein Teil des Gewinns wird mit Bitkern geteilt
- Nachteil: Komplexer zu berechnen als eine Pauschale
Alles, was Sie über Hosting Only wissen müssen
Welches Kostenmodell passt besser zu mir?
Entscheidend sind Risikobereitschaft, Planbarkeitsbedürfnis und die eigene BTC-Einschätzung. Der Fixpreis spricht für Sicherheit und Überzeugung: Die Kosten stehen vorab fest und jeder Satoshi bleibt beim Kunden, Strom- und Preisrisiko liegen jedoch ebenfalls dort. Gewinnbeteiligung bietet Absicherung nach unten: Zuerst werden die Betriebskosten gedeckt, nur der verbleibende Gewinn wird geteilt, so läuft das Mining auch bei gedrückten Margen weiter.
Wie wird der Gewinnanteil berechnet?
In jedem Zyklus wird der gesamte Mining Output der Flotte herangezogen, die Betriebskosten werden abgezogen (Strom, Hosting, Wartung und Reparaturen), und der verbleibende Gewinn wird nach dem vereinbarten Prozentsatz geteilt. Zu jeder Auszahlung gibt es eine klare Abrechnung mit Output, Kosten und resultierender Aufteilung.
Welche Hardware Generationen akzeptiert Bitkern?
Bitkern hostet Next-Gen ASIC Miner ab einer Mindestflotte von 100 Geräten. Ältere oder ineffiziente Modelle werden im Einzelfall geprüft, da die Energieeffizienz sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch das zugewiesene Standortprofil direkt beeinflusst. Eine Modellliste kann eingereicht werden, die Eignung wird anschließend bestätigt.
Ist Gewinnbeteiligung auch bei Hardware & Hosting möglich?
Ja. Das Gewinnbeteiligungs-Modell ist nicht auf Hosting Only beschränkt und kann auch mit Hardware & Hosting kombiniert werden. Dabei werden die Betriebskosten zuerst aus dem Mining Output gedeckt, der verbleibende Gewinn wird nach einem vereinbarten Prozentsatz geteilt. Ob Gewinnbeteiligung zu einem konkreten Setup passt, hängt von Faktoren wie Flottengröße, Hardware Generation und gewähltem Standort ab und wird am besten direkt mit dem Bitkern Team besprochen.
Bereit für den Deploy?
Flottenspezifikationen und bevorzugte Vertragsstruktur senden.